Seniorenkreis hat ein neues Domizil

Seniorenkreis hat ein neues Domizil

Während des dreißigjährigen Bestehens des Seniorenkreises unter der Leitung von Irmgard Ausmann ist dieser nun zum sechsten Mal umgezogen und dürfte voraussichtlich das letzte Mal gewesen sein. Denn nach den umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten im Pfarrhaus hat man hier im neu errichteten Gemeinschaftsraum eine neue Bleibe gefunden. Die Resonanz bei den Mitgliedern war entsprechend groß, zumal der Pfarrgemeinderat für eine neue Küche gleich nebenan im Erdgeschoß gesorgt hatte. Am ersten Aufenthaltstag am vergangenen Freitag wurde dann auch entsprechend „Einstand“ gefeiert.

Dass die Jugend betreut werden sollte, gilt heutzutage meist als selbstverständlich. Dass es aber auch die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger verdient haben, umsorgt und unterstützt zu werden, ist noch nicht in das Bewusstsein aller eingedrungen. Dabei stellt sich diese Aufgabe umso dringlicher, als ja immer mehr Menschen immer älter werden. Sie brauchen das Gefühl, dass sie trotzt des Lebensalters, das ihnen so manche Einschränkung abnötigt, noch voll in die Gemeinschaft integriert sind. Wie heißt es doch so schön. „Älter sein muss nicht bedeuten, allein zu sein!“

   Das abwechslungsreiche Programm des Seniorenkreises ist bunt gemischt. Außer dem regelmäßigen Beisammensein alle 14 Tage am  Freitag gehören Zusammenkünfte mit Vorträge und Informationsveranstaltungen  ebenso wie Muttertagsfeiern, Weihnachtsfeier, Ausflüge, Singen, Basteln und so weiter. Die Renten- und Pensionistengeneration genießt ganz offenbar den Seniorenkreis und die politische wie kirchliche Gemeinde kann sich glücklich schätzen, dass es diese so gut funktionierende Einrichtung in Furth immer noch gibt. Marie Luise Kaschnitz sagte einmal: „Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht.“ Vor diesem Hintergrund gibt es gar keine Frage: Die geschätzten Damen und Herren des Seniorenkreises gehören selbstverständlich zu den Jungen im Lande! Wer so wie diese regen Anteil nimmt an den unterschiedlichsten Dingen, die das Leben mit sich bringt, wer gemeinsam diskutiert, singt, spielt, wer Feste feiert, Ausflüge unternimmt und sich immer wieder auf die nächste Zusammenkunft freut, ist ein wertvoller Aktivposten für die Gesellschaft, tut sich selbst aber den größten Gefallen: Denn er macht etwas aus seinem Leben, hält sich nicht für überflüssig, weil er im Arbeits- und Erwerbsleben keine Rolle mehr spielt. In diesem Sinne seien alle Senioren der Gemeinde angesprochen, meinte noch Irmgard Ausmann, und man würde sich freuen, wenn wieder neue Leute den Weg zu dieser Gruppe finden würden.                 -bac-

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Die neue Küche bietet einen entsprechenden Komfort.

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Der Gemeinschaftsraum im Pfarrhaus wurde vom Seniorenkreis gut angenommen.

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