Wandern auf dem Jakobsweg

Am vergangenen Samstag machten sich einige Mitglieder der Pfarrei Furth-Schatzhofen, mit ihrem Pfarrer Thomas Winderl, auf um eine weitere Etappe auf dem Münchener Jakobsweg zu pilgern. Heuer war Startpunkt Herrsching am Ammersee wo man dann weiter am Nordufer entlang Richtung Schondorf wanderte.  Aufbrechen, loslassen – eigentlich klingen die Pilgerregeln recht einfach. Dabei ist es gar nicht so einfach bei dieser herrlichen Landschaft, einfach nur abzuschalten. Motive für das Pilgern sind für jeden Pilger verschieden: Das kann für einen sein zu  sich selbst zu finden. Für einen anderen zur Natur und zu Gott zu finden, wieder andere wollen gute oder schlechte Erlebnisse verarbeiten oder auch über den Glauben nachzudenken oder auch Gott für bestimmte Dinge im Leben zu danken. Die Gründe können unterschiedlich sein der Weg ist für alle gleich - „ Pilgern ist Beten mit den Füßen“. Auf dem Weg wurde immer wieder inne gehalten  und der Seelsorger gab einige Impulse an die Pilger weiter. Eine kurze Rast legten die Pfarreimitglieder an der Nikolauskirche in Breitbrunn ein, die aber leider wegen Einsturzgefahr nicht besichtigt werden konnte. Der Weg führte weiter nach Schondorf zur romanischen St. Jakobskirche aus dem Jahre 1150. Wo auch ein Pilgergottesdienst als Höhepunkt der Wallfahrt gefeiert wurde. Am reizvollen Uferweg des Ammersees entlang nach Stegen. Dort stärkte man sich nach  anstrengender Wanderung um die letzten Kilometer nach Utting zu schaffen. Von wo man sich wieder auf die Heimreise machte. Auf der Heimfahrt waren sich alle einig nächstes Jahr wieder dabei zu sein, um der Kathedrale Santiago de Compostela  ein Stück näher zu kommen.

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