Baumaßnahme am Kirchen-Friedhof in Furth

Die Baumaßnahmen am Kirchenfriedhof haben begonnen. Inzwischen sind die Gräber, die auf Wunsch der Angehörigen im Zuge der Baumaßnahme aufgelöst werden sollten, entfernt worden. Einige Gräber und die beiden von Hornsteingräber bleiben weiterhin bestehen. Die Erdoberfläche wurde für die Winterzeit mit Kiesel vorübergehend abgedeckt.


Nach dieser aufwendigen und gewaltigen vorbereitenden Maßnahme erfolgt als nächster Schritt die Erneuerung der Heizanlage für die Kirche, die auftrund der defekten alten Heizung unumgänglich geworden ist. In ökologischer Verantwortung hat sich die Kirchenverwaltung für den Anschluss an das Biomasseheizkraftwerk entschieden.

 

Der Anblick der Baustelle auf einem Friedhof ist für viele schwer auszuhalten. Das ist nachvollziehbar. Denn auf diese Weise wird man mit dem Tod in besonders naher Weise in Berührung gebracht. Es ist gut, dass es ein sensibles Empfinden gibt, dass mit den Verstorbenen würdevoll umgegangen werden soll. Dieser würdevolle Umgang ist der Kirchenverwaltung und allen ausführenden Firmen ein großes Anliegen und wird sehr pietätvoll umgesetzt. Alle etwaigen Knochenfunde werden sorgfältig gesammelt und nach den notwendigen Grabungsarbeiten wieder ordnungsgemäß und am Fundort bestattet. Damit eine neue, schöne Gestaltung entsteht, sind die Grabungsarbeiten unerlässlich. All diese Maßnahmen finden in enger Abstimmung mit den staatlich zuständigen Behörden statt.


Zwischen den Jahren konkretisiert sich die genaue Gestaltung der Außenbereiche und erfolgt die Ausschreibung der Gewerke.
Wer konstruktive Gestaltungsvorschläge zur Diskussion einbringen möchte, die sich im Rahmen des stiftungsaufsichtlich genehmigten Planes bewegen, kann dies gerne bis Ende November im Pfarrbüro tun. Die Kirchenverwaltung wird darüber entscheiden.


Im Frühjahr beginnt die barrierefreie Erschließung der Pfarrkirche und der Zuwege. Gleichzeitig wird der Außenbereich um die Kirche und der Erinnerungsstein für die Verstorbenen neu angelegt, so dass der ehemalige Friedhof als Raum erhalten bleibt und gleichzeitig eine ansprechende Außenanlage neu geschaffen wird. Während dieser Bauphase werden die Gottesdienste wahrscheinlich in der Klosterkirche oder in Schatzhofen stattfinden. Der gemeinsame Erinnerungsstein wird "Unseren Verstorbenen" gewidmet, eine namentliche Erwähnung einzelner Personen kann nicht realisiert werden.


Bei der gesamten Baumaßnahme liegt neben dem sorgsamen Umgang mit den am Friedhof Bestatteten ein besonderes Augenmerk darauf, dass die künftige Pflege leichter und der optische Zustand schöner wird. Die Baumaßnahme findet im Rahmen der stiftungsaufsichtlichen Genehmigung durch die Bischöfliche Finanzkammer statt, die 50% Zuschuss gewährt und deshalb auch bestimmte Vorgaben definiert, an die sich die Kirchenstiftung halten muss.


Für das Jahr 2021 ist dann die Außensanierung der Kirche geplant, damit wir 2022 das 100-jährige Bestehen der Pfarrei Furth festlich begehen können.

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