Über Missionsarbeit berichtet

Frater Gerhard berichtet über die Missionsarbeit

 

   Furth. Vorab sei daran erinnert, dass der Maristen Fürsorge- und Missionsverein in diesem Jahr neu aufgestellt hat und aus ihm ein Maristen Solidarität International geworden ist. Furth hat sozusagen sein Spektrum und seinen Horizont erweitert. Nicht desto Trotz, die Spenden anlässlich des Adventkonzertes der Further Liedertafel kommt – wie schon viele Jahre zuvor – auch diesmal wieder dem Missionsverein zu Gute.

Im Anschluss an das Konzert meinte der Vorsitzende des „Missionsvereins“, Frater Gerhard: „Wir haben es dank Ihrer aktiven Mithilfe – das heutige Konzert ist ein wichtiger Bestandteil dazu, im letzten Jahr immerhin geschafft, von Alleppo/Syrien, über Kenia, Kongo bis Kambodscha und Bangladesch in den Krisengebieten unsere Solidarität zu zeigen oder - wie wir sagen -unserer Fürsorge, unserem Mitgefühl, „weltweit ein Herz zu geben“! Und hierzu berichtete er über zwei Beispiele.

Syrien/Aleppo unser Dauerbrenner

 

„Unsere blauen Maristen in Aleppo sind immer noch aktiv trotz des täglich tobenden Krieges. Sie sind weiter im Untergrund immer wieder von Neuem für Alte, Kranke und besonders dabei, die Kinder und Jugendlichen zu versorgen. Derzeit werden von uns über 850 Familien und Haushalte mit Nahrungs- und Hygienemittel und nicht zuletzt mit dem kostbarsten Wasser versorgt. Zudem Milch für fast 3000 Kinder – alle unter 10 Jahre! Dabei ist auch der 6-jährige Mahmoud, der als lebendiges Schutzschild missbraucht wurde und mittlerweile Arme und Beine und auch seine Verwandten verloren hat, um nur eines der Beispiele der verzweifelten Lage zu schildern. Unsere Brüder und deren Helfer sind rund um die Uhr vor Ort und auf äußert kreative Art und Weise dabei, Löcher zu stopfen und nicht aufzugeben. Nebenbei gesagt: Unsere dortigen Maristen kommen mit den dortigen untereinander verfeindeten Gruppen (Muslime, Christen u.v.a.) untereinander gut aus und bei der Hilfe werden keine Unterschiede gemacht! Aber nachdem wir Maristen in 84 Ländern der Welt bevorzugt in den Krisengebieten tätig sind, ist das nicht unsere einzige Sorge:“

Mission in Haiti schwer erwischt

   „Auf Grund eines Wirbelsturmes im vergangenen Monat wurden unsere Häuser und Schulen wurden stark beschädigt. Dort ein eingestürztes Dach, zerstörte Solarmodule, woanders eine zerstörte Schule und ein zerstörter Kindergarten. Die nicht betroffenen Gebäude wurden sofort für Medizinische Betreuung und Versorgung der noch schwer Betroffenen geöffnet“, berichtete Frater Gerhard.

Wichtig sei hier wie auch bei den meisten unserer momentanen Projekten, dass Soforthilfe ankommt, um einen Neubeginn und - soweit als möglich - den Wiederaufbau zu organisieren!

   „Ja, was will ich damit sagen: Wir haben uns in den letzten beiden Jahren davon verabschiedet, Dauerprojekte zu fördern und auszubauen, wie wir es früher in Roo/Kenia gemacht haben – diese haben wir auf eigene Beine gestellt und jetzt müssen sie sich selber versorgen, oder die lokale Kirche in Anspruch nehmen.

Wir nehmen in Zusammenarbeit mit unserer Dachorganisation in Rom, den FMSI sofort Kontakt auf und können Ihnen eigentlich heute nicht sagen, wo morgen etwas passiert und wir Ihre heutigen Spenden einsetzen, aber wir versichern Ihnen, dass diese Ihre Spende an vorderster Front mit dabei ist.

   Auch heute durch Ihr grandioses Konzert, helfen sie uns! Das war nur ein kleiner Ausschnitt unserer Aktivitäten, aber es sei Ihnen versichert – da sind noch viele andere! Besuchen Sie im Internet unsere neue Homepage: Maristen- Solidarität.de und lassen Sie sich über die Fülle überraschen! Furth und Niederbayern ist dort weit voran! Frater Gerhard bat schließlich um Verzeihung, dass an der so feierlichen Stunde diesen ernsten Ton anklingen ließ und schloss seine kurze Ansprache mit einem „Vergelt´s Gott für Alles!“

Wer immer dazu seinen Beitrag leisten will, kann dies über das Konto des Vereins gerne tun: IBAB: DE73 7435 0000 0001 000624, BIC: BYLADEMILAH; Stichwort: Syrien. Steuerbegünstigte Spendenquittungen werden ausgestellt.

Frater Gerhard

Frater Gerhard bedankte sich über die Solidarität für die Missionsarbeit.

Bericht in LZ: Werner Backhausen

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